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Ist die Menstruation für Scheidepilz verantwortlich?
DIE ALTERNATIVE: DER PERIODENSLIP  | Jun, 2022

Ist die Menstruation für Scheidepilz verantwortlich?

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Ihre Vagina juckt Tag und Nacht? Anfangs glauben Sie noch, dass es vielleicht einfach an den wachsenden Schamhaaren liegt. Aber dann hört es einfach nicht auf und Sie wissen nicht mehr, wohin mit sich: Im Sitzen, Liegen, Stehen – es juckt! Es könnte sich um einen Scheidenpilz handeln. Diese Infektion kommt häufig vor: Drei von vier Frauen sind im Laufe ihres Lebens davon betroffen. Sisters Republic erklärt Ihnen heute, wie Sie die Symptome einer Pilzinfektion erkennen, behandeln und Rückfälle vermeiden können.

1. Scheidenpilz, was ist das?

Scheidenpilz ist nicht nur der Titel eines Songs der französischen Rockband La Femme! Zwar fasst der Text die Symptome gut zusammen, doch in einem Punkt irrt er sich, wenn er behauptet, dass „er schmutzig ist". Allgemein werden Pilzinfektionen oft mit der schlechten Hygiene der Betroffenen in Verbindung gebracht. Das ist ein Trugschluss! Es gibt viele Faktoren, die das Auftreten von Pilzinfektionen begünstigen können.

Am häufigsten werden diese Pilzinfektionen durch den Erreger Candida albicans verursacht. Das ist ein mikroskopisch kleiner Pilz, genauer gesagt ein Hefepilz. Diese Pilze sind zwar Teil der natürlichen Scheidenflora, kommen normalerweise aber nur in geringer Zahl vor und verursachen keine Beschwerden. Solange die Scheidenflora im Gleichgewicht ist, entwickelt sich keine Infektion. Bestimmte äußere Faktoren können zu seiner Vermehrung und somit zur Infektion führen. Die Symptome einer Pilzinfektion sind leicht zu erkennen:

  • Ein anhaltender Juckreiz
  • Ein brennendes Gefühl
  • Ein ungewöhnlich starker und dicker weißer Ausfluss.

Der Candida albicans produziert Fäden, die sich in den Schleimhäuten festsetzen, wo die Haut dünn ist und es viele Nervenfasern gibt. Dadurch entsteht das brennende Gefühl. Die Vagina versucht, sich zu wehren und die Eindringlinge zu entfernen, indem sie geruchlosen, flüssigen Ausfluss absondert. Er sieht aus wie geronnene Milch, riecht aber nicht so. Es ist auf jeden Fall nicht sehr appetitlich!

Wird Candida albicans durch die Menstruation ausgelöst?

Eine Pilzinfektion kann zu jedem Zeitpunkt Ihres Menstruationszyklus auftreten, auch wenn sie die unangenehme Eigenschaft hat, sich kurz vor der Menstruation zu manifestieren. Aber wer hat den Pilz eigentlich eingeladen? Natürlich unsere Freundinnen, die Östrogene! Diese Hormone sind für die Produktion von Glykogen verantwortlich, Zucker, auf den der Candida albicans ganz scharf ist. Aus diesem Grund sind schwangere Frauen und Frauen mit Diabetes besonders anfällig für Pilzinfektionen. Der hohe Hormonspiegel der Schwangeren und der hohe Blutzuckerspiegel von Diabetikerinnen bieten einen idealen Nährboden für die Vermehrung der infektiösen Hefepilze.

Wenn diese natürlichen Veranlagungen auf eine gestörte Vaginalflora treffen, profitiert der Pilz davon. Das Ökosystem des Intimbereichs ist empfindlich und kann durch viele Faktoren gestört werden:

  • Antibiotika
  • Kortisonpräparate
  • Antiseptische Seifen

Aber welchen Schaden richten diese Produkte an? Antibiotika töten Bakterien ab, die von Natur aus in der Scheide vorhanden sind. Einige dieser Bakterien schützen vor Pilzinfektionen und anderen Keimen. Kortison schwächt wiederum das Immunsystem. Einige Hygieneprodukte sind aggressiv und beeinträchtigen den natürlichen Säuregehalt (pH-Wert) der Scheidenflora

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Ist Scheidenpilz sexuell übertragbar?

Im Gegensatz zu HIV oder Chlamydien zählen Scheidenpilze nicht zu den sexuell übertragbaren Infektionen (STI). Puh! Das ist doch schon mal gut, oder? Es handelt sich auch nicht um eine sexuell übertragbare Krankheit (STD) wie Genitalherpes. Kein Grund zur Sorge also! Ein Scheidenpilz ist eine harmlose Infektion. Er erhöht weder das Risiko, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, noch das Risiko, unfruchtbar zu werden. Geschlechtsverkehr hat dennoch einen Einfluss auf Pilzinfektionen. Er kann unter bestimmten Bedingungen:

  • Den Candida albicans wecken.
  • Den Juckreiz verstärken

Nun gut, lassen Sie uns etwas deutlicher werden: Es geht hier nicht um Geschlechtsverkehr im eigentlichen Sinne. Es handelt sich vielmehr um ungeschützten Geschlechtsverkehr. Wenn Sperma mit den Schleimhäuten in Berührung kommt, verändert es den pH-Wert der Scheide. Dadurch kann das Gleichgewicht der Scheidenflora gestört werden! Wenn andererseits die natürliche Feuchtigkeit der Scheide nicht ausreicht, verschlimmert Reibung die durch den Pilz verursachten Reizungen. Es ist an der Zeit, sich in Ihrem Lieblingslove Shop mit Kondomen und Gleitmittel einzudecken!

 

2. Wie kann man einen Scheidenpilz dauerhaft behandeln?

Das Verbrennen von Salbei wird Ihnen in diesem Fall nicht helfen. Glücklicherweise können Sie eine Pilzinfektion durch eine gute Intimhygiene verhindern. Vorbeugen ist besser als behandeln! Hier einige einfache Gewohnheiten, die Sie täglich anwenden können:

  • Die Intimhygiene sollte höchstens zweimal am Tag durchgeführt werden.
  • Milde Hygieneprodukte ohne Seife oder Antiseptika verwenden.
  • Niemals eine „Vaginaldusche" (innere Reinigung) durchführen.
  • Sich nach dem Schwimmbad mit klarem Wasser abspülen.
  • Geben Sie an, dass Sie anfällig für Pilzinfektionen sind, wenn Ihnen Antibiotika verschrieben werden.

Manche Frauen haben Komplexe wegen des Geruchs ihrer Vagina. Dabei ist dieser ganz natürlich! Die Vagina verfügt über ein wunderbares Selbstreinigungssystem, das Sie schützen sollten. Parfümierte Duschgels können das Ökosystem des Intimbereichs genauso aus dem Gleichgewicht bringen wie Chlor. Wir lieben parfümierte Seifen, aber es ist besser, sie für andere Körperbereiche zu verwenden.

Können Binden oder Tampons eine Pilzinfektion verursachen?

Auf den ersten Blick sind weder synthetische, enganliegende Kleidungsstücke noch Binden direkt für den Scheidenpilz verantwortlich. Sie können Ihren taillierten kleinen Lieblingsrock aus Kunstleder also weiterhin tragen. Endlich eine gute Nachricht! Bei Tampons und Einwegbinden sieht die Sache anders aus. Sie enthalten Chemikalien, die das Gleichgewicht der Vagina stören und zu Reizungen und Unwohlsein führen können, ebenso wie enge Kleidung. Am besten tragen Sie wiederverwendbare Binden oder Periodenunterwäsche aus Bio-Baumwolle. Sie bieten mehr Bewegungsfreiheit und sind weniger auslaufgefährdet. Was halten Sie davon?

Was hilft gegen Scheidenpilz?

Pilzinfektionen haben keine ernsthaften Folgen, aber sie sind furchtbar lästig und heilen selten von selbst. Wenn Sie Symptome eines Scheidenpilzes verspüren, sollten Sie am besten Ihren Hausarzt oder einen Gynäkologen aufsuchen. Auch Beratungsstellen von Pro Familia können Sie bei der Behandlung dieser Infektion unterstützen. Gesundheitsleistungen sind dort für Minderjährige und Jugendliche mit sozialen Schwierigkeiten kostenlos.

Eine medizinische Fachkraft verschreibt Ihnen dann über einen sehr kurzen Zeitraum antimykotische Scheidenzäpfchen und eine juckreizstillende Salbe verschreiben. Es kann auch eine Behandlung mit Probiotika zum vaginalen Gebrauch vorgeschlagen werden. Bei wiederholten Pilzinfektionen können Sie drei bis sechs Monate lang ein Antimykotikum oral einnehmen. Einige Behandlungen sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Wir empfehlen Ihnen dennoch, von Selbstmedikation abzusehen und sich von einem Arzt beraten zu lassen!

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Gepostet am : Jun, 2022
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